Positive Action

Unsere Beiträge zur Unterstützung gefährdeter Bevölkerungsgruppen

Im Rahmen des Programms Positive Action setzen wir unsere weltweiten Initiativen zur Aufklärung, Unterstützung und Versorgung von Menschen, die mit HIV leben, fort.

Positive Action wurde 1992 von GSK, einem unserer Gründerunternehmen, ins Leben gerufen und war seinerzeit das erste Programm eines pharmazeutischen Unternehmens zur Unterstützung der von HIV und AIDS betroffenen Bevölkerungsgruppen. Heute sind wir stolz darauf, mit unserem erweiterten Positive Action Programm die Hochrisikogruppen für HIV/AIDS zu erreichen, darunter Jugendliche, Mädchen und Frauen, Sexarbeiterinnen und -arbeiter, Schwule, Männer, die Sex mit Männern haben (MSM), Transsexuelle, Personen mit intravenösem Drogenkonsum (people who inject drugs, PWID), Obdachlose und Gefängnisinsassen.

Das Programm arbeitet sowohl mit weltweiten als auch mit lokalen Interessenvertretungen zusammen, um Kapazitäten aufzubauen und die verfügbaren Mittel in Projekte zu leiten, die ihnen die Möglichkeit geben, sich gegen Stigmatisierung und Diskriminierung einzusetzen, innovative Massnahmen zur Aufklärung, Versorgung und Behandlung zu testen und verstärkt die sinnvolle Einbindung von Menschen mit HIV zu fördern.

Positive Action Southern Initiative
Unsere Positive Action Southern Initiative (PASI) unterstützt Community Organisationen in den südlichen US-Bundesstaaten, in der von der Epidemie am härtesten betroffenen Region der USA. Die Initiative setzt sich für den Abbau von Benachteiligungen im Versorgungszugang und bei der Therapieadhärenz von Menschen mit HIV/AIDS oder Angehörigen der Risikogruppen ein.

PASI unterstützt derzeit 32 Community Organisationen in den südlichen US-Bundesstaaten und erreicht damit mehr als 18'000 Menschen, die mit einer HIV-Infektion leben oder von AIDS betroffen sind.

Positive Action Europe
Unser Programm Positive Action Europe ist auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der in ganz Europa mit HIV lebenden Menschen zugeschnitten. Es unterstützt zu diesem Zweck in direkter Zusammenarbeit mit den im HIV Bereich tätigen  Organisationen der einzelnen Länder lokale Initiativen mit folgenden Zielen:

 - Stärkung von Patientenrechten und Aufklärung über die
   Förderung von Früherkennungstests

 - Kampf gegen Stigmatisierung und Diskriminierung

 - Verminderung psychosozialer Probleme wie psychische Auswirkungen 
   von HIV auf die Betroffenen und ihre Angehörigen.

Unser Ziel ist es dafür zu sorgen, dass Patienten aus den Bevölkerungsgruppen mit dem höchsten HIV-Risiko ausreichend informiert sind, um damit sowohl deren Lebensqualität als auch die Qualität der Versorgung zu steigern.

Das Programm begann 2014 mit dem Start dreier Pilotprojekte in Spanien, Portugal und Griechenland. 

Positive Action Europe hat sieben europäischen Patientenorganisationen Zuwendungen in Gesamthöhe von 100.000 Britischen Pfund (knapp 148.000 Schweizer Franken) gewährt. 

Positive Action Community Grants
Die Positive Action Community Grants werden von unseren lokalen Niederlassungen an innovative und auf Nachhaltigkeit angelegte HIV-Community Organisationen der jeweiligen Länder vergeben, die greifbare Ergebnisse für die von HIV betroffenen gesellschaftlichen Gruppen liefern. 

Positive-Action-Programm MSM (Männer, die Sex mit Männern haben) und Transsexuelle
Diese 2015 gestartete neue Initiative soll die globalen Bemühungen um die Linderung der Auswirkungen von HIV und AIDS innerhalb der MSM- und Transsexuellenpopulationen auf der ganzen Welt unterstützen und den Verantwortlichen entsprechende Informationen an die Hand geben. Wir haben uns verpflichtet, 2 Millionen Britische Pfund (knapp 3 Millionen Schweizer Franken) jährlich in die Förderung gemeinschaftsgetragener Initiativen für MSM und Transsexuelle gegen Stigmatisierung und Diskriminierung aufgrund von sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität bzw. Ausdruck der Geschlechtlichkeit und/oder HIV-Status zu investieren.

Das Programm soll MSM und Transsexuellen rund um den Globus den sicheren Zugang zu HIV-Behandlungen und -Diensten verschaffen, unterstützt diese gesellschaftlichen Gruppen bei der Entwicklung ihrer politischen Mitwirkungs- und Führungsfähigkeit und thematisiert die von MSM und Transsexuellen erlebten schwerwiegenden Ungleichheiten im Hinblick auf die Gesundheitsversorgung und den Zugang zu Gesundheitsdiensten.

 

CH/HIV/0034/15/30.11.2015/12.2015