“Wathint’ abafazi, wathint’ imbokodo” – Bewege die Frauen und du bewegst einen Felsen

“Wathint’ abafazi, wathint’ imbokodo” – Bewege die Frauen und du bewegst einen Felsen

Das südafrikanische Sprichwort bringt auf den Punkt, was die Rolle der Frauen in der HIV-Community gerade auf dem afrikanischen Kontinent ausmacht. Die südafrikanische HIV-Forscherin Linda-Gail Bekker von der University of Cape Town hat anlässlich des diesjährigen Weltfrauentags auf die herausragende Arbeit von Frauen bei der Bekämpfung der HIV-Epidemie aufmerksam gemacht. Ob als Forscherinnen, Ärztinnen, Krankenschwestern oder in der wohl wichtigsten Funktion als „Familienfrauen“ – kämpfen sie tagtäglich in der Prävention, Behandlung und Forschung an vorderster Front gegen das HI-Virus. 

Tausende Freiwillige
Dazu kommt, dass sich jedes Jahr Tausende von HIV-infizierten Frauen zur Verfügung stellen, um HIV-Medikamente zu testen. Somit beeinflussen sie positiv, dass die Patientengruppe der Frauen noch besser therapierbar wird.

Nachteile bei der Prävention
Trotz dieses grossen Engagements haben Frauen in Afrika schlechteren Zugang zur HIV-Prävention. Gerade in den Subsahara-Regionen, wo es mehr HIV-positive Frauen als Männer gibt, sind viele Frauen bei der Prävention auf das Wohlwollen ihres männlichen Sexualpartners angewiesen. Doch auch hier gibt es positive Entwicklungen: So haben über 3'500 Frauen einen Vaginalring getestet, der einen gegen die HI-Viren gerichteten Wirkstoff enthält, damit sich Frauen in Zukunft besser und selbständig schützen können.

Referenz Text:
https://www.statnews.com/2017/03/08/hiv-research-women/?goal=0_58c4aa5b50-6aea7c96fa-103222089

 

Referenz Bild:
https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:HIV_tests?uselang=de#/media/File:US_Navy_110829-A-ZZ999-496_Mary_Kadzo,_with_the_organization_AIDS_Population_and_Health_Integrated_Assistance,_draws_blood_from_a_Kenyan_woman%27s_fi.jpg

 

 

CH/HIV/0020/17/05.2017