Was von einer bizarren Kindheit übrig blieb

Theaterstück über das Schwulsein

In der UnvermeidBar, einem kleinen Theater mitten in der Altstadt von Baden, hat der Schauspieler Christoph Matti im Februar sein Theaterstück «Ich bin alles, was von einer bizarren Kindheit übrig blieb» aufgeführt. Thema des Stückes ist das Aufwachsen als homosexueller Mann. 

Das Comedy-Drama hat zwei Seiten. Einerseits bringt Christoph Matti die Zuschauer zum Lachen, wenn er Aussagen wie „Ausgerechnet ein schwules Spermium findet das weibliche Ei zuerst und befruchtet es!“, von sich gibt. Anderseits möchte der Schauspieler das Publikum ganz bewusst auch zum Nachdenken anregen, wenn er von seiner Kindheit mit einem „sexuellen Migrationshintergrund“ oder der Immunschwächekrankheit Aids erzählt. 

Die Aufführung ist ein gelungenes Stück gegen die Stigmatisierung von Homosexuellen. Der 52-jährige Schauspieler hatte das Theaterstück zuvor schon in Zürich und Berlin aufgeführt. Er mag es, wenn er im Anschluss an seine Vorführungen auch Feedback vom Publikum bekommt. In Zürich sagte ihm eine Frau nach einem Auftritt: „Ich habe nun verstanden, weshalb sich meine lesbische Tochter so verhalten hat.“ Ziel erreicht. 

Im August wird Christoph Matti in Bern an der Pride Ouest 2017 das Stück aufführen. Der Spielort sowie das genaue Datum sind in Abklärung.

Weitere Informationen und aktueller Spielplan:
http://www.dingdongfiction.ch/bizarkind/

Quelle Freigabe:
http://www.aargauerzeitung.ch/aargau/baden/was-von-einer-bizarren-kindheit-uebrig-blieb-130968203


 Quelle Bild: UNAIDS und Christoph Matti

 

CH/HIV/0015/17/06.04.2017/04.2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

UNAIDS und Christoph Matti