Spickzettel: Unterstützung bei der frühen Diagnose – Informationen für den Hausarzt

Informationen rund um die HIV-Diagnose auf zwei Seiten zusammengefasst

Späte HIV-Diagnosen sind auch in Deutschland immer noch Alltag. Zwar verläuft die akute HIV-Infektion bei 40-80% der Patienten symptomatisch, oft sind die Symptome allerdings unspezifisch, wie Fieber oder Abgeschlagenheit, und verschwinden innerhalb weniger Tage.

Eine frühere Diagnose und Therapie hingegen könnte das Risiko für schwerwiegende Erkrankungen signifikant vermindern. Und: Die Lebenserwartung bei HIV-Infizierten, die erfolgreich therapiert werden, liegt mittlerweile im Bereich der Normalbevölkerung. Darüber hinaus senkt die kontinuierlich eingenommene, antiretrovirale Therapie das HIV-Transmissionsrisiko; bei suppremierter Viruslast unterhalb von von 50 RNA-Kopien/mlist eine HIV-Übertragung unwahrscheinlich.1

Um die Diagnose früher zu stellen, ist vor allem die Aufmerksamkeit der Hausärzte gefordert. Als kleine Erinnerungshilfe hat ViiV Healthcare einen „Spickzettel“ für Hausärzte entwickelt, der alle wichtigen Informationen auf zwei Seiten zusammenfasst und den Ärzte unter viiv.med.info@viivhealthcare.com bestellen können.

 

1http://www.daignet.de/site-content/hiv-therapie/leitlinien-1.